Die Themen Liebe, Partnerschaft und Sexualität sprechen alle Dimensionen des Lebens an, denn Liebe ist Bewusstsein über das Leben. Wenn wir uns aus Angst vor den Herausforderungen des Lebens in unserer Lebendigkeit begrenzen, verringern wir unsere Fähigkeit zu lieben. Erst im Zustand der Liebe gehen wir in Resonanz mit der Essenz des Lebens – im anderen Menschen und in allem, was uns umgibt. Um die Essenz des Lebens zu erfahren, müssen wir etwas tun, das in unserer zielgerichteten Kultur etwas in Vergessenheit geraten ist, jedoch die normalste Sache der Welt sein sollte: Berühren und Berührbar bleiben.

Der Begriff Shakti stammt aus dem Sanskrit und wird vorwiegend als die weiblich definierte Urkraft der materiellen Erschaffung bezeichnet, welche das ganze Universum erhält. Uns jedoch wichtiger und als Namensgeber(in) daher als besonders geignet erschien der Aspekt der grundlegenden Schöpferkraft (männlich wie weiblich) deren dynamisches Element im Menschen die sexuelle Kraft ist. Alles Leben entsteht aus dieser Energie. Sie ins fließen zu bringen, zu entwickeln, zu lenken und zu leiten ist Teil unseres Lebens.

Die Sangha ist ebenfalls der Sprache des Sanskrit entlehnt. Direkt übersetzt bezeichnet sie die Gemeinschaft. Wir sehen hierin den Aspekt des Miteinaders, des Gegenübers, der Beziehungen untereinander. Zwischenmenschliches Wachstum und Entwicklung unserer Persönlichkeit im sozialen Kontext ist Alleine kaum möglich. Wir brauchen unser Gegenüber, um uns zu erkennen, zu verstehen und zu lernen. So ist jede Gruppe die sich zusammenfindet, Beziehungen und Freundschaften die entstehen ein Feld im Sinne der Sangha, so wie wir es verstehen.